Wissenschaftlicher Beirat / Advisory Board

Wissenschaftlicher Beirat / Advisory Board

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Die Arbeit der Redaktion wird durch einen von der Herausgeberin neu berufenen, national und international zusammengesetzten Beirat begleitet, der die DDS regelmäßig bewerten und beraten wird. Der Beirat repräsentiert in seiner Zusammensetzung unterschiedliche Schwerpunkte und Tätigkeitsfelder und bindet auch jüngere Wissenschaftler/innen bewusst mit ein.

Beiratsmitglieder / Members of the Advisory Board

Prof. Dr. Herbert Altrichter ist seit 1996 o. Univ.-Prof. am Institut für Pädagogik und Psychologie der Universität Linz, Österreich. Er studierte Pädagogik und Psychologie an der Universität Wien, habilitierte in Klagenfurt (Erziehungswissenschaft) und war ao. Prof. für Wirtschaftspädagogik an der Universität Innsbruck. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Schulentwicklung und Governance des Bildungswesens, Evaluation, qualitativen Forschungsmethoden, neuen Lernformen und der Lehrerbildung.  

Dr. Christine Biermann ist die didaktische Leiterin der Laborschule in Bielefeld. Zu ihren Publikationen zählt auch die Monographie: „Wie kommt Neues in die Schule?“ – eine Frage, die auch ein Kernanliegen der DDS betrifft. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind geschlechterbewusste Pädagogik, Schulentwicklung und Didaktik.

Prof. Dr. Mats Ekholm ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Karlstadt, Schweden. Nach einem Studium der Philosophie an der Universität Gothenburg promovierte er über die soziale Entwicklung in Schulen. Er war viele Jahre lang Generaldirektor von Skolverket, der schwedischen Bildungsagentur. Im Jahr 2003 reiste er als einer von vier Gutachtern für die OECD-Lehrerstudie durch Deutschland.  

Prof. Dr. Hans-Peter Füssel war neun Jahre Mitarbeiter beim Senator für Bildung und Wissenschaft in Bremen und zwei Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Von 1986 bis 2007 hatte er Professuren an Hochschulen in Hamburg und Bremen und ist seit Februar 2007 Professor für „Steuerungsprobleme modernen Bildungssysteme“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Bildungsrecht und Bildungsberichtserstattung. Er ist Mitglied im Herausgeberkollegium mehrerer renommierter Zeitschriften und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV).

Prof. Dr. Benno Hafeneger ist seit 1994 Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Marburg. Er studierte Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Universität Frankfurt a.M.; seine Arbeitsschwerpunkte sind die Jugendforschung, außerschulische Jugendarbeit und Jugendbildung.

Dr. Siegfried Haller
leitet seit 2000 das Jugendamt Leipzig und hat einen Lehrauftrag an der HTWK Leipzig zur Praxis der kommunalen Familienpolitik und zum Sozialmanagement. Weitere berufliche Stationen waren der Schulpsychologische Dienst des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Tätigkeit als Stadtentwicklungsplaner in Ludwigshafen, wo er Jugendamtsleiter und Leiter des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie war. Er publiziert zu Sozial-, Bildungs- und Kulturpolitischen Themen sowie zu Organisations- und Führungsfragen.

Prof. Dr. Friederike Heinzel ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Grundschulpädagogik an der Universität Kassel. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen u.a. bei den Themen ‚Kindheit und Grundschule’, Generationenbeziehungen, Interaktionen im Unterricht und politische Sozialisation von Frauen und Mädchen.

Prof. Dr. Klaus Klemm, Essen, absolvierte ein Lehramtsstudium, promovierte in Literaturwissenschaft und absolvierte ein wirtschaftswissenschaftliches Zweitstudium. Er leitete – nach einer mehrjährigen Tätigkeit im Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung – zwischen 1977 und 2007 die Arbeitsgruppe Bildungsforschung/Bildungsplanung am Campus Essen und hat in unterschiedlichen Beratungsgremien mitgewirkt.

Prof. Dr. Eckhard Klieme, Diplom-Mathematiker und Diplom-Psychologe, promovierte zum mathematischen Problemlösen und habilitierte in Erziehungswissenschaft an der FU Berlin. Nach Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Test- und Begabungsforschung der Studienstiftung in Bonn sowie im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin ist er seit 2004 Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und hat seine Arbeitsschwerpunkte in der Grundlagenforschung zur Schuleffektivität und Unterrichtsqualität, Evaluation im Bildungsbereich sowie in der international vergleichende Bildungsforschung. Er war Mitglied des nationalen PISA-Konsortiums 2000 und 2006.

Seit 2006 ist Prof. Dr. Katharina Maag Merki Hochschullehrerin für Schulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg/Brsg., nachdem sie zuvor den Forschungsbereich Schulqualität & Schulentwicklung der Universität Zürich geleitet hat und im Anschluss als Juniorprofessorin für empirische Bildungsforschung an der Universität Frankfurt/Main und am DIPF in Frankfurt/Main tätig war. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin und studierte Pädagogik und Psychologie. In der Forschung ist sie in den Bereichen Kompetenzentwicklung, Schuleffektivitätsforschung, Schulentwicklungsforschung und Educational Governance ausgewiesen.

Aus München kommt Hermann Rademacker, der bis zu seinem Ruhestand 2001 viele Jahre am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München gearbeitet hat. Vorherige Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren – nach einem Studium der Mathematik, Physik, Philosophie und Pädagogik – das Pädagogische Zentrum Berlin, der Georg Westermann Verlag und die PH Lüneburg sowie die Universität Bremen. Schulsozialarbeit, Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule, Übergang Schule-Beruf, Schulabsentismus und Ganztagsschule gehören zu seinen Arbeitsgebieten.

Die Arbeitsschwerpunkte von Prof. Dr. Sabine Reh liegen im Rahmen ihrer Tätigkeit als Hochschullehrerin für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft an der TU Berlin in der Schulentwicklungsforschung, Lehrerforschung, Sozialgeschichte pädagogischer Institute und Berufe sowie in grundlagentheoretischen und methodologischen Problemen rekonstruktiver Sozialforschung. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft in Gießen und Hamburg (1. und 2. Staatsexamen für Lehramt Gymnasium), promovierte 1992 und habilitierte 2002 in allgemeiner Erziehungswissenschaft. Weitere Stationen ihrer Laufbahn waren eine Assistentenstelle in Hamburg, eine Vertretungsprofessur in Vechta sowie Professuren in Freiburg und Münster.

Prof. Dr. Hans-Günter Rolff
, Dortmund, war nach dem Diplom in Soziologie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften in Düsseldorf sowie Persönlicher Referent des Berliner Senators für Schulwesen und Unterabteilungsleiter in derselben Behörde. Er wurde dann als Professor für Erziehungswissenschaft an die PH-Ruhr, später Universität Dortmund, berufen und wurde Gründer und Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund. Seit seiner Emeritierung 2005 ist Rolff wissenschaftlicher Leiter der Dortmunder Akademie für pädagogische Führungskräfte (DAPF).

Prof. Andreas Schleicher leitet bei der OECD in Paris die Abteilung für Indikatoren und Analysen im Direktorat für Bildung und ist u.a. Internationaler Koordinator des Programme for International Student Assessment (PISA). Nach dem Physikstudium in Hamburg, an das sich ein Mathematikstudium an der Deakin Universität in Australien anschloss, war Schleicher u.a. tätig als internationaler Koordinator für die IEA Reading Literacy Study an der Universität Hamburg, für die International Association for Educational Achievement (IEA) in den Niederlanden sowie am Centre for Educational Research and Innovation (CERI) der OECD in Paris. Er ist Honorarprofessor der Universität Heidelberg.  

Dr. Gundel Schümer studierte Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Tübingen und Hamburg mit dem Abschluss Staatsexamen; die Promotion erfolgte in Erziehungswissenschaft. Sie war Lehrerin an einer Grund-, Haupt- und Realschule in Baden-Württemberg sowie als Assistentin im Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg tätig. Bis zum Ruhestand 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin mit dem Arbeitsschwerpunkt Kontextbedingungen schulischen Lernens.

Jochen Schweitzer wechselte im Jahr 2009 von der DDS-Redaktion in den Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift. Über zwanzig Jahre, in der Zeit von 1983 bis zum Jahr 2009, gehörte er der Redaktion der „Deutschen Schule“ an. Seine große Expertise in Fragen der Schulpraxis, Bildungspolitik und Bildungsforschung hat er sich in zahlreichen, ganz unterschiedlichen Tätigkeiten erworben. Er war zunächst Bankkaufmann, wechselte jedoch ins Lehramt und war ab 1969 als Berufsschullehrer in Münster und von 1973 bis 1977 als Studienrat im Hochschuldienst im Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster tätig. Parallel engagierte er sich in der GEW, u.a. war er Vorsitzender des Stadtverbands Münster und 1983 wurde er in den Hauptvorstand der GEW gewählt; dort war er bis 1989 für das Referat Bildungspolitik zuständig. In der letzten Amtsperiode der DDR-Volkskammer war er von März bis Oktober 1990 als Referent der SPD-Fraktion beschäftigt und wurde danach Abteilungsleiter in dem neu gegründeten Bildungsministerium des Landes Brandenburg in Potsdam. 1992 wechselte er nach Bremen und war dort tätig als Oberschulrat und Referent für Grundsatz- und überregionale Angelegenheiten. Von der Gründungsphase 1997 an hat er als Vertreter der KMK in den PISA-Gremien bei der OECD und in Deutschland mitgearbeitet, zuletzt im Vorstand des PISA-Boards und als Vorsitzender der Strategischen Entwicklungsgruppe von PISA.

Prof. Dr. Knut Schwippert
forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Methoden in Large-Scale Untersuchungen, Effektive Schulen, Evaluation und Systemmonitoring, Rückmeldeverfahren aus Large-Scale Untersuchungen sowie Schul- und Unterrichtsforschung mit dem Schwerpunkt Heterogenität an der Universität Hamburg, wo er Hochschullehrer für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationales Bildungsmonitoring und Bildungsberichterstattung ist. Nach dem Studium zum Gewerbelehrer, der Promotionsprüfung an der Humboldt Universität zu Berlin (1998) und der Habilitation an der Universität Hamburg (2004) war er Professor in Bochum und Münster. Zuvor war er bei der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) in Hamburg sowie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin tätig. Er war Mitglied der nationalen IGLU-Projektgruppe 2000 und 2006.  

Wilfried W. Steinert ist seit 2002 Schulleiter der „Waldhofschule – Eine Schule für alle“, Integrative Grundschule Templin und war ab 2002 Vorstandsmitglied und bis 2006 Vorsitzender des Bundeselternrats. Nach technischer Lehre und Studium der Theologie sowie Ergänzungsstudien und Weiterbildungen war er Pfarrer in Essen und Minden, Religionslehrer in Berlin sowie als Prüfungsreferent und Fachreferent im Konsistorium der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg und als Kirchenschulrat zuständig für die Fachaufsicht über den Religionsunterricht an den Schulen.

Prof. Dr. Manfred Weiß ist am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt tätig. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt und promovierte an der TU Berlin; Lehrtätigkeit an den Universitäten Bern, Bochum, Buffalo (Vertretungsprofessur), Erfurt (Honorarprofessur), Frankfurt, Mannheim und Zürich. Weiß war Mitglied des nationalen PISA 2000-Konsortiums und zwischen 2003 und 2005 Vorsitzender des Bildungsökonomischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik. Schwerpunktmäßig befasst er sich mit Bildungsökonomie, Educational Governance und internationaler Schulentwicklung.

Prof. Dr. Wolfgang Weiß, Bremerhaven, Honorarprofessor für Bildungs- und Kulturpolitik an der Universität Bremen, ist nach seiner Tätigkeit als Schul- und Kulturdezernent der Stadt Bremerhaven (1992-2006) wissenschaftlicher Planer, Moderator und Berater. Nach der ersten und zweiten Lehramtsprüfung (Hauptfach Musik) und dem Abschluss als Diplom-Pädagoge war er zunächst als wissenschaftlicher Bildungsplaner an der Hochschule Landau tätig. Es folgten Stationen als Kindergärtner, Jugendbetreuer, Bildungsplaner beim Kultusministerium Baden-Württemberg bzw. der Universität Freiburg, als Lehrer, wissenschaftlicher Assistent in Göttingen, Leiter des Pädagogischen Instituts und Kulturdirektor der Stadt Nürnberg.


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Letzte Änderung: 24.04.2011
 
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